Dauer: 3 Tage
Nutzen
Teilnehmer lernen, BPMN-2.0-Prozesse so zu modellieren, dass sie fachlich lesbar und technisch ausführbar bleiben. Der Kurs räumt mit dem alten Missverständnis auf, dass jedes Kästchen mit Pfeil schon ein Prozessmodell ist. Drei Tage sind angesetzt, weil Modellierungsdisziplin, Ausführbarkeit und Fehlerpfade gemeinsam betrachtet werden müssen.
Praxis im Seminar
Anhand mehrerer Prozessfälle werden Ist-Prozesse analysiert, Zielprozesse modelliert und typische Modellierungsfehler korrigiert. Die Teilnehmer arbeiten mit Aufgaben, Ereignissen, Gateways, Subprozessen und einfachen Datenflüssen. Am Ende wird bewertet, welche Modelle direkt automatisiert werden können und wo fachliche Klärung fehlt.
Thematische Schwerpunkte
- BPMN-Grundelemente, Modellierungsregeln und verständliche Prozessnotation
- Start- und Endereignisse, Timer, Nachrichtenereignisse und Eskalationsmuster
- Exclusive, parallel und eventbasierte Gateways mit sauberer Bedingungslogik
- User Tasks, Service Tasks, Script Tasks, Business Rule Tasks und Subprozesse
- Fehlerbehandlung, Abbrüche, Wiederholungen und fachliche Sonderfälle
- Qualitätskriterien für ausführbare, wartbare und prüfbare Prozessmodelle
Voraussetzungen
Grundverständnis für Geschäftsprozesse. Technische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber für diesen Modellierungskurs nicht zwingend erforderlich.
Einordnung
Empfohlen direkt nach dem Grundlagenkurs und vor Business Central, Human Tasks, Case Management und Integrationsseminaren.
