Dauer: 4 Tage
Nutzen
Teilnehmer lernen, Red Hat jBPM gezielt zu erweitern, ohne die Prozessplattform in ein privates Bastelprojekt zu verwandeln. Schwerpunkt sind eigene Work Item Handler, Java-Services, API-Nutzung, Fehlerbehandlung, Packaging und Tests. Vier Tage sind erforderlich, weil Entwicklung ohne Test- und Deploymentpfad im Prozessumfeld schnell teuer wird.
Praxis im Seminar
Im Labor werden eigene Work Items konzipiert, implementiert, eingebunden und getestet. Teilnehmer prüfen synchrone und asynchrone Aufrufe, technische Fehler, fachliche Rückmeldungen, Transaktionsgrenzen und Wiederholbarkeit. Zudem werden Artefakte sauber versioniert und für den Betrieb dokumentiert.
Thematische Schwerpunkte
- Architektur von Work Items, Work Item Handlern und Service-Tasks
- Java-Implementierung, Maven-Struktur, Abhängigkeiten und Packaging
- KIE APIs, Prozessdaten, Variablen, Ergebniszuordnung und Fehlerbehandlung
- Transaktionen, Wiederholungen, Idempotenz und technische Rückfallstrategien
- Unit- und Integrationstests für Prozessbausteine und Erweiterungen
- Upgradefähige Erweiterungsstrategie und Abgrenzung zu Kernmodifikationen
Voraussetzungen
Solide Java-Kenntnisse, Maven-Grundlagen und Erfahrung mit BPMN-Prozessen. Der Kurs richtet sich ausdrücklich an Entwickler.
Einordnung
Empfohlen nach Business Central, KIE Server und REST API. Vier Tage sind knapp, aber für einen belastbaren Entwicklerkurs vertretbar.
