Seminar Asterisk Kompakt: Installation, SIP/PJSIP und Dialplan in 3 Tagen

Empfohlene Dauer: 3 Tage (kompaktes Gesamtpaket, praxisorientiert)

 

Inhaltsverzeichnis

  • Abstract
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • 3-Tage-Curriculum
  • Praxisfahrplan
  • Übungs- und Laborkatalog
  • Artefakte und Vorlagen

 

Abstract

 

Das Kompaktseminar liefert einen schnellen, praxisnahen Einstieg in Asterisk – von Installation und PJSIP-Konfiguration bis zur Dialplan-Logik und zentralen PBX-Bausteinen. Der Fokus liegt auf einer durchgängigen Labor-Umgebung, die typische Projektmuster abbildet und eine zügige Überführung in produktionsnahe Setups ermöglicht.

 

Zielgruppe

  • Systemadministration und IT-Betrieb, die Asterisk einführen oder übernehmen.
  • Technische Projektleitungen, die Telefonie-Setups planen und bewerten.
  • Integrations- und UC-Teams, die einen fundierten Einstieg benötigen.

 

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse Linux (Shell, Dateisystem, Dienste).
  • Grundlagen IP-Netze (DNS, Routing, Firewall-Grundprinzipien).
  • VoIP/SIP-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend.

 

3-Tage-Curriculum

  • Tag 1: Architekturüberblick, Installation, Basis-Konfiguration, erste Calls im Labor.
  • Tag 2: SIP/PJSIP-Grundlagen, Endpunkte, NAT-Modelle, Trunk-Grundmuster, Dialplan-Basics.
  • Tag 3: Dialplan-Vertiefung (Fehlerfälle, Failover), PBX-Bausteine (IVR/Voicemail/Queues) sowie Betriebs- und Sicherheitsgrundlagen.

 

Praxisfahrplan

  1. Labor-Umgebung aufsetzen (VM/Container), Asterisk starten und CLI-Workflow etablieren.
  2. Telefonie-Endpunkte definieren (PJSIP) und Testcalls zwischen Clients herstellen.
  3. Grundlegende Codecs/Media-Parameter festlegen und typische Audioprobleme systematisch eingrenzen.
  4. Ein- und ausgehende Callflows als Dialplan-Grundgerüst modellieren.
  5. Routing-Regeln strukturieren (Kontexte, Includes, Namenskonventionen, Wiederverwendung).
  6. IVR und Voicemail als Service-Bausteine integrieren.
  7. Queue-Grundkonfiguration und Agentenmodelle umsetzen.
  8. Missbrauchsschutz aktivieren (Minimalkonfiguration, Zugriffskontrollen, sichere Defaults).
  9. Monitoring- und Log-Basics einrichten, reproduzierbares Troubleshooting vorbereiten.
  10. Go-Live-Checkliste erstellen: Konfiguration, Backups, Testfälle, Rollback.

 

Übungs- und Laborkatalog

  • Installation über Paketquellen oder Build aus Source in einer standardisierten Labor-VM.
  • PJSIP-Endpunkte mit Auth/AOR/Endpoint/Transport inklusive NAT-Varianten.
  • Dialplan: Pattern-Matching, Variablen, Call Progress, Hangup-Handling.
  • IVR-Menü (DTMF) mit Zeit-/Fehlerpfaden.
  • Voicemail und Mailbox-Strategien (Ansage, PIN-Regeln, Speicherorte).
  • Queue mit Basis-Strategie und Agentenlogin.
  • Log- und Debug-Profile für Signalisierung und Media.

 

Artefakte und Vorlagen

  • Referenz-Konfigurationsstruktur (Dateiaufteilung, Include-Strategie).
  • Dialplan-Grundgerüst mit kommentierten Beispielen.
  • Basis-Checklisten für Inbetriebnahme, Tests und Betrieb.
  • Troubleshooting-Leitfaden für typische SIP-/Audio-Probleme.
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